Inspiration – Identität (Conrad Max Gille)

„Seht, was für eine Liebe unser himmlischer Vater uns geschenkt hat, nämlich, dass wir seine Kinder genannt werden – und das sind wir auch! Doch die Menschen, die zu dieser Welt gehören, kennen Gott nicht; deshalb verstehen sie auch nicht, dass wir seine Kinder sind.“ – 1. Johannes 3, Vers 1

Meine Identität ist „,GELIEBT!“ Sag es ruhig mal laut: „Ich bin geliebt!“ Und zwar nicht von irgendwem, sondern von Gott, dem Schöpfer von Himmel und Erde, der sich unser Vater nennt (und es ist!)!

Würden wir das wirklich ergreifen, wäre Ablehnung, gesunde Grenzen, fröhliche Hingabe, biblische göttliche Selbstverleugnung, echte Demut, Kühnheit und Mut etc kein Problem mehr. Nachfolge wäre eine fröhliche Sache, keine verkrampfte religiöse Leistung.

Was sind die Warnzeichen, dass es noch nicht so tief sitzt wie erwünscht? Welche Symptome könnten uns eventuell zeigen, dass wir tiefer gehen dürfen in Gottes Liebe für uns?

  • schnell beleidigt und angestoßen sein, fühle mich schnell abgelehnt (auch grundlos)
  • grundsätzlich negatives Denken über Andere (richten, Haltungen bewerten)
  • bin ständig auf „Verteidigungsposition“ (bin mir eigentlich nicht wirklich sicher über meinen Stand, daher nutze ich auch gerne Ärger als falsche Autorität)
  • tendiere dazu zu fliehen oder zu kämpfen (kann Dinge oder Menschen schlecht stehen lassen)
  • muss mich ständig erklären, weil Menschen mich unbedingt richtig verstehen müssen
  • sehe eher den Splitter im Auge der anderen als den Balken in meinen eigenen (z.B. lese ich diese Symptome für Andere, die mir direkt einfallen, statt für mich
  • „brauche“ gewisse Umstände oder Dinge oder Fähigkeiten (Geld, bestimmte Kleidung, Aussehen, Können, Statussymbole, Anerkennung bestimmter Gruppen und deren Lebensstil), um mich sicher zu fühlen. Würden sie fehlen, würde ich mich unwohl, wertlos, schwach fühlen und lieber unsichtbar sein

Es gibt noch mehr… ABER bitte, nimm es nicht als einen Angriff (es wäre ein Symptom), sondern als eine Einladung. „Eine Einladung?!?“ Ja genau!

Und zwar in die Arme deines liebenden „ABBA“-Vaters, der dich nie verdammt noch ablehnt (auch jetzt nicht), nicht überrascht ist (Ups, das habe ich nicht kommen sehen) und mit offenen Armen dir zugewandt ist, um diese Dinge in Seiner wunderbaren Liebe und Annahme sich auflösen zu lassen! Denn nur aus dieser Umarmung in Christus darf unsere Identität kommen!

(Fun Fact“: Ich kenne alle oben genannten Symptome und bin in manchen Bereichen noch nicht vollständig durch, aber auf einem sehr guten Weg und unendlich dankbar dafür! Es geht mit Jesus!)

Niemand hat das Recht zu bestimmen, wer ich bin und wie wertvoll ich bin, außer einer: JESUS CHRISTUS! Sag das ruhig mal laut und mit Nachdruck! Daher: „Seht“: Wir sind geliebte Kinder eines guten Vaters!

SCHLUSSFOLGERUNG

Bemerke ich Symptome, dass ich meine Identität in anderen Dingen als der Liebe Gottes habe?

Was ist denn die Wahrheit aus Gottes Sicht? Nimm es ins Gebet und lass dir Gottes Sicht (Bibelverse!) geben und nimm sie im Glauben dankbar an!

Bete gerne mit jemanden darüber, dem du vertraust!

PROKLAMATION

  • Ich bin Gottes geliebtes Kind!
  • Ich in tief verwurzelt und gegründet in der Liebe Gottes!
  • Gott liebt mich seit eh und je und ich erkenne es!
  • Alle Symptome der Ablehnung, Menschenfurcht und ungesunder Anerkennungsversuche müssen abfallen!
  • Allein Jesus Christus bestimmt, wer ich wirklich bin!

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